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Presse 16.01.2023: Bundesliga Damen

SV Gumpersdorf und der ESV Mitterskirchen bleiben in der Damen Bundesliga
TSV Massing verabschiedet sich nach zehn Jahren aus dem Deutschen Oberhaus

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Mitterskirchen und Gumpersdorf

Peiting. Zweimal gab es ein Happy End für die drei Bundesligisten bei der Entscheidung in der Eishalle von Peiting. Während sich die Damen des SV Gumpersdorf und des ESV Mitterskirchen für ein weiteres Jahr den Ligaerhalt im Deutschen Oberhaus sichern konnten, müssen die Damen des TSV Massing nach zehn Jahren Bundesliga den Abstieg vermelden.

Bis die beiden Klassenerhalte gesichert waren, war viel Können und vor allem aber auch ein kräftiges Nervenkostüm notwendig, so der erste Tenor der beiden Teams aus Gumpersdorf und Mitterskirchen. Nach den durchwegs bescheidenen Vorrundenergebnissen galt von den ersten Schüssen an der Blick nach oben im Feld der 24 Mannschaften. Von Rang fünfzehn aus und mit 8:12 Punkten nahmen Elisabeth Platzer, Maria Empl, Regina Brandmüller, Uschi Zerbin und Anna Hinteraicher für den SV Gumpersdorf das Kapitel Nichtabstieg in ihrer dritten Bundesligasaison in Angriff und das in einem absoluten Wechselbad der Gefühle. Mehr als deutlich spiegelte sich dies in den Ergebnissen. Nach der Auftaktniederlage 2:6 gegen den TSV Peiting standen folgenden Ergebnisse zu Buche: TSV Massing 7:5, ESV Mitterskirchen 4:6, ASV Eggstätt 8:4, EC Fischbachau 3:10, FC Neunburg vorm Wald 13:2, EC Gerabach 1:7, TSV Taufkirchen 10:2 und SV Gattering 7:1. So lag dann das Team am ersten Tag mit 18:22 Punkten auf dem 14. Platz mit der Vorgabe es müssen noch weitere wichtige Punkte her. Wesentlich stabiler präsentierte sich die Mannschaft dann am Finaltag von den ersten Schüssen an und man steuerte sehr sicher in Richtung vorzeitigen Klassenerhalt. So gab es gleich zwei wichtige Siege gegen den FC Untertraubenbach 6:5 und dem FC Ottenzell mit 8:4. Abgeschlossen wurde die Gruppenphase nach einer 4:9 Niederlage gegen den EC Eintracht Aufham auf dem 13. Platz mit einen ausgeglichenen Punktekonto von 22:22 Zählern. Bestätigen konnte das Team dann nochmals ihr großes vorhandenes Können bei den abschließenden Ko-Spielen mit deutlichen Siegen gegen den TUS Engelsberg 12:0, FC Untertraubenbach 10:0 und dem FC Neunburg vorm Wald mit 12:4. So blieb in der Endabrechnung der 13. Platz. Erwähnenswert ist auch die Tatsache dass die „ Mädels“ aus Gumpersdorf das mit Abstand jüngste Team im Feld er 24 Mannschaften waren. Unter dieser Tatsache werden wohl noch viele erfolgreiche Jahre im Deutschen Oberhaus folgen.

Wesentlich enger gingen bei den Damen des ESV Mitterskirchen die beiden Finaltage über die Bühne. Birgit Wagner, Ulli Waschlinger, Barbara Wimberger, Renate Schreiner und Marianne Hahn hatten mit 8:12 Zählern und einem Rang nur knapp über dem Strich ebenfalls ein schweres Stück Arbeit vor sich beim Thema Ligaerhalt nach dem erstmaligen Aufstieg in die Bundesliga im Januar 2004. Drei sehr wichtige und wertvolle Auftaktsiege gegen den ESV Nürnberg 8:5, SV Gattering 13:1 und dem SV Gumpersdorf 6:4 brachten zwar sechs Punkte auf das Konto, aber keineswegs Sicherheit auf den einzelnen Positionen. Zwei Niederlagen gegen den FC Untertraubenbach 4:9 und dem FC Ottenzell 0:16 waren die Folge, bevor ein 6:3 Sieg über dem EC Eintracht Aufham wieder Punkte brachte. Abgeschlossen wurde der erste Tag dann mit einem 2:7 gegen den TSV Massing und einem sehr wichtigen 7:6 Erfolg über den ASV Eggstätt. Mit 19:19 Punkten auf Rang 13 hatte man aber das minimal Soll am ersten Tag erfüllt. Lediglich zwei Zähler gab es dann zum Auftakt des zweiten Tags zu verzeichnen mit folgenden Ergebnissen: EC Fischbachau 5:12, FC Neunburg 5:4, EC Gerabach 5:8 und TSV Taufkirchen 6:7. So ging es mit 21:23 Punkten auf Rang 15 zu den entscheidenden KO-Spielen. Nach einem 4:8 gegen den ESV Nürnberg brannte es dann wieder lichterloh im weißblauen Lager und es musste ein Erfolg her. Nichts für schwache Nerven war die entscheidenden Partie schließlich gegen den FC Ottenzell, die mit einem 4:4 Unentschieden endete. Dank der besseren Platzierung aus der Vorrundengruppe wurde das Unentschieden als Sieg gewertet und der Ligaerhalt war in trockenen Tüchern. Die abschließenden Niederlagen gegen die TUS Engelsberg 5:7 und den TSV Taufkirchen 4:6 hatten keinen Einfluss mehr und es gab in der Endabrechnung den 17. Gesamtplatz. Stolz sind die Damen des ESV dass sie im Jubiläumsjahr des 60-jährigen Bestehens des Vereins der Bundesliga angehören.

Mit einer fast aussichtslosen Lage starteten die Damen des TSV Massing die Entscheidung in Peiting. Bekanntlich stand beim TSV Massing, jahrelang etablierter Bundesligist, eine stark veränderte Formation auf der Eisfläche, die bereits aus der Vorrunde mit 3:17 Punkten eine schwere Last zu verzeichnen hatte. Nur durch ein kleines Wunder hätten Anita Leipold, Andrea Strobl, Cornelia Hahn und Elfriede Leitner den Abstieg verhindern können, verbunden mit Sieg am laufenden Band. Dies war aber nur einmal der Fall nämlich ein 7:2 über den ESV Mitterskirchen. Bei allen weiteren Spielen gab es für die Gegner die Punkte mit folgenden Ergebnissen: TSV Schondorf 0:12, SV Gumpersdorf 5:7, FC Untertraubenbach 2:11, FC Ottenzell 5:6, EC Eintracht Aufham 3:11, ASV Eggstätt 4:11, EC Fischbachau 2:9, FC Neunburg vorm Wald 3:8, EC Gerabach 0:10, TSV Taufkirchen 3:8, SC Gattering 2:6 und dem TSV Taufkirchen 3:8. Bei den entscheidenden KO-Spielen war schließlich nach einem 4:6 gegen den SV Mehring die mitunter sehr erfolgreiche zehnjährige Bundesligazugehörigkeit Geschichte. Fast auf den Tag genau, nämlich am 14. Januar 2013 gelang in Miesbach der erstmalige Aufstieg. Begleiten als Absteiger in die Bayernliga werden den TSV Massing der SC Gattering, der ASV Eggstätt, TSV Bogen, VFB Halbergmoos und der SV Mehring. Die fünf Startplätze zur Deutschen Meisterschaft eroberten sich der EC Fischbachau, der TSV Kühbach, TSV Peiting, EC Passau Neustift und der TSV Hartpenning. (hm)

Fototext- Hahn

Freuen sich über den Ligaerhalt Erste Bundesliga: die Damen des ESV Mitterskirchen hinten von links mit Renate Schreiner, Marianne Hahn, Birgit Wagner, Ulli Waschlinger und Barbara Wimberger

Und der SV Gumpersdorf vorn von links mit Regina Brandmüller, Elisabeth Platzer, Uschi Zerbin, Maria Empl und Anna Hinteraicher